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Zusammenfassung

Es ist sicherlich keine schlechte Idee hie und da eine Pause zu machen und Mahl schauen wo uns die Informatik führt. Falls auch sie sich inzwischen verirrt haben trauen sie nicht zu viel dem Verfasser als Leuchtturm...
Einführung  
Diejenige die nicht schwimmen können werden es schwer haben die Informatik Flut zu überstehen aber diejenige die schwimmen können, könnten wohl nicht wie Colombo der Indische Kontinent finden... oder vielleicht doch?
Bild einer dichten Geschichtsperiode  
Wenn wir in der Vergangenheit die vielen gescheiterten Versuche Rechnungskapazitäten zu Verfügung zu stellen weglassen, dann was übrig bleibt sind etwa vier Jahrzehnte wo die Informatik sich mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit entwickelt hat. Diese Zeitspanne kann grob in drei Perioden unterteilt werden:
  1. Das Zeitalter der Hardware Entwicklung
  2. Das Zeitalter der Betriebssystems Entwicklung
  3. Das Zeitalter der Anwendungsprogramme Entwicklung
Zuerst möchten wir mal diese drei überschneidende Zeitalter näher Charakterisieren bevor wir zur Diskussion des gegenwärtigen Zustands der Informatik schreiten wollen.
Das Zeitalter der Hardware  
Durch die Entdeckung des Transistors bekam die Entwicklung von elektronische Schaltungen, die im Bau von Rechner benötigt werden, kurz danach ein grosser Impuls. Es waren heroische Jahren, wo Computerleute weisse Laborkitteln zu tragen pflegten... und innerhalb wenige Jahren entsprang eine Vielzahl von verschiedene proprietäre Rechnerarchitekturen dessen Wert mit der Anzahl der Benützer verbunden war. Als die Preise anfingen zu sinken wegen der steigende Konkurrenz wurden viele Hersteller aus dem Markt geworfen bis am Ende nur noch wenige grosse Anbieter blieben die man mit einer Hand zählen konnte. Obwohl später noch einige Anbieter durch Neuankömmlinge ersetzt wurden hat dies keine wesentliche Änderungen in der Hardwareszene bewirkt.
Das Zeitalter der Betriebssysteme  
Die Vielzahl an Betriebssystemen am Anfang war das Resultat der vielen verschiedenen Hardware Architekturen aber nach deren Rückgang verschob sich der Wettbewerb auf die Herstellung von leistungsstarke Betriebssysteme für die wenigen gebliebenen Hardwarearchitekturen den dies wurde als ein Schlüsselfaktor betrachtet für die Verbesserung der Produktivität der Programmierer die Anwendungssoftware zu realisieren hatten. Das war auch die Periode wo manche Programmiersprachen entstanden, jede mit dem Willen sich als beste Lösung zu geben für die riesige Aufgabe der Erstellung von Anwendungen. Diejenige die dachten sie könnten in angemessener Weise unsere Welt beschreiben mussten oft herausfinden dass gerade diese Welt ihre Unterfangen und Überzeugungen zum scheitern brachte...
Eine besondere Eigenschaft die Programmcode von Hardware unterscheidet ist dass er nicht rostet. Dies könnte wohl erklären weil davon immer noch soviel herum liegt und lebendig ist...
Das Zeitalter der Anwendungen  
Seit Mitte der achtziger Jahren war es klar dass, einmal die Leute mit Personalcomputers ausgestattet, man ihnen auch etwas mehr oder weniger nützliches zu geben hatte damit es dessen Gebrauch rechtfertigte. Dies kulminierte in der Mitte der neunziger Jahren mit der Erscheinung einer steigende Flut von Anwendungen. Seit dieser Zeit sind Betriebssysteme kein Argument mehr aber Moment mal... vergessen wir da nicht Linux? Oh ja schon, aber ein berühmter Satz von Rossini paraphrasierend, was neu in Linux ist hat wenig mit Betriebssysteme zu tun und was Betriebssystemdesign ist davon kaum etwas neu. Linux kann am besten als Flaggschiff der "open source Software" betrachtet werden, ein Konzept dass dank der Internet Entwicklung Fuss fassen konnte. Es ist beinahe ein mildes Wort wenn wir sagen dass das Internet die Informatik Welt und darüber revolutioniert hat. In den letzten Jahren hat es markant die Regeln des Wettbewerbs geändert. Es brachte ein erneuter Anlauf in der Erarbeitung von weit akzeptierte Standards hervor. Noch hervorragender ist die beträchtliche Verbesserung des weltweiten Zugangs zur Information.
Was tun mit der Informatik Flut?  
Wir könnten schon die Erscheinung eines vierten Zeitalters postulieren, aber als vorsichtige Historiker wollen wir uns nur auf die gewaltige Flut an Standards, vorgeschlagene Standards, Software Werkzeuge, etc... beschränken deren Kürzel leicht eine A4 Seite füllen könnten. In Betracht dessen stellen sich da einige Fragen:
  • Brauchen wir all das um weiter zu bestehen?
  • Sind wir wirklich daran solide Fundamente für die Zukunft zu setzen?
  • Sind wir nicht daran die verfügbaren Ressourcen fatalerweise zu überspannen?
  • Sind wir nicht daran immer wieder neu das Rad zu erfinden?
  • Bekommen wir wirklich die besten Werkzeuge und/oder Software?
  • Können alle Mitglieder unserer modernen Gesellschaft wirklich daraus nutzen ziehen?
  • Sind wir nicht daran die Ökonomischen Nutzen zu überschätzen, falls vorhanden?
  • Wie steht es mit der Schwächung der Privatsphäre, erzeugt durch die Durchdringung der Informatik in unserem täglichen Leben?
 
Einige von diesen Fragen warten immer noch auf eine Entsprechende Antwort aber das steigende Bewusstsein über diese Probleme muss und wird sicherlich neue Antworten bringen. Das Einfachste was wir tun können um ein klareres Bild zu bekommen ist, diese neue Informatik Techniken einer Anzahl von Konzepte die wir von der Vergangenheit gelernt haben zu gegenüberstellen, hier nachfolgend durch Schlagwörter aufgelistet:
  • Zugänglichkeit
  • Akzeptanz
  • Sicherheit
  • Befolgung von Standards
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Flexibilität
  • Wartungsfreundlichkeit
  • Kompatibilität
  • Modularität
  • Auswechselbarkeit
  • Interoperabilität
  • Skalierbarkeit
  • Verfügbarkeit
Dies sollte sicherlich das Feld räumen und so helfen zu entscheiden wo unsere Ressourcen einzusetzen. Wir sollten nie vergessen das jedes dieser Konzepte die Totenglocke für vergangene und gegenwärtige Informatik Techniken geschlagen hat.
Schlussfolgerungen  
Jedermann kennt Moore's Gesetz aber wenige betrachten dessen oder besser deren Kehrseiten: die ökonomischen Akteure haben es fertig gebracht immer im Voraus zu sein mit der Nachfrage nach Ressourcen... Die Entwickler spekulieren immer noch auf diese Progression aber die Zeit ist nicht fern wo die von der Physik gesetzten Grenzen erreicht werden sein. In Betracht der beachtlichen Grössen im Spiel müssen wir nicht vergessen dass in der Vergangenheit Dinosaurier erschienen, aber auch wieder verschwanden. So lange die Kontrollen und Gleichgewichte, die das Spiel der Informatik Techniken walten, nicht verzerrt werden können wir auf Fortschritt hoffen.
Viele gegenwärtigen Fakten verleiten uns zum Gedanken dass wir in Richtung der besten von allen Welten fortschreiten aber das währende Optimismus könnte durchaus verschleiern dass wir schon vom Weg abgekommen sind.
Was scheinbar das Leben der Menschen verbessert hat scheint gerade fortschreitend schwieriger geworden zu sein von den Informatik Profis und Operatoren geleistet werden zu sein.

Louis JEAN-RICHARD

Dezember 2000

Literaturnachweis  
  1. Das Ende von ..?